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Vorstellung: Janelle Lynch

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Janelle Lynch arbeitet und lehrt in New York.

Aktuell ist sie mit ein paar wenigen, aber sehr überzeugenden Arbeiten im Schauraum der Robert Morat Galerie zu sehen.

Tief beeindruckt von den ganz stillen, aber perfekten und ausdrucksstarken Bildern und zwei wunderschönen Büchern von ihr, möchte ich diese empfehlen.

Infos zur Ausstellung: www.robertmorat.com/berlin.html

mehr zur Künstlerin: www.janellelynch.net

 

 

Paris Photo 2013

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Paris Photo 2013: Ein Einblick

136 ausstellende Galerien, 55 239 Besucher, die zweitwichtigste Messe für Fotografie weltweit im lichtdurchfluteten Grand Palais hat auch dieses Jahr wieder Altbekanntes und Neues, Vintage und Contemporary präsentiert.

Viele Galerien waren mit dem marktgängigen Mainstream vertreten, ob mit einem Jürgen Teller, den Bechers oder einem William Eggleston; daß es sich um eine kommerzielle Messe handelt, wo sich große Namen auch unabhängig von der Qualität des Bildes verkaufen, erschließt sich schnell.

Bankenkrisebeiteiligter JP Morgan als einer der Hauptsponsoren ist vielleicht bezeichnend für den Kunstmarkt: viel Schein und nicht immer Sein.

 

Und doch gab es Highlights, für die es sich der Besuch gelohnt hat:

Aus Berlin waren die Galerien Robert Morat (www.robertmorat.com) und Taik Persons (www.helsinikischool.fi) überzeugend vertreten, zudem Only Photography (www.only-photography.com) als Verlag für Fotobücher. Unter den französischen Galerien hoben sich die Galerie Vu´ (www.galerievu.com), In Camera (www.incamera.fr) und La Reverbere (www.galeriereverbere.com) heraus.

 

Als besonders zu erwähnende Künstler:

Bertien van Mannen

Julian Germain (www.juliangermain.com)

Yves Rozet (www.yvesrozet.com)

Jesus Madrinan (www.jesusmadrinan.com)

 

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Allerseelen

 

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Allerseelen folgt auf das Hochfest Allerheiligen am 1. November.

Der Friedhof Grunewald-Forst, bis 1927 für Selbstmörder genutzt, ist ein kleines, abgelegenes Stück Land mitten im Wald.

Die wohl berühmteste Tote ist Nico, die 1988, wie mein Vater schon 1970 und nach Ablauf der Friedhofsnutzungsdauer mittlerweile ohne Grab, an einem geplatzten  Aneurysma starb.

 

Zu den Bildern geht es hier >

Sieben

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Vernissage: 25.10.2013 ab 19 Uhr Ausstellung 26.10 – 08.11.2013

Der 7. Abschlussjahrgang der Ostkreuzschule für Fotografie präsentiert in der Ausstellung SIEBEN fotografischen Abschlussarbeiten. Unter Begleitung von Prof. Ute Mahler, Sibylle Fendt und Thomas Sandberg entstanden 25 Arbeiten im Spannungsfeld zwischen angewandter Sozialreportage und freier Kunst. Im Rahmen der Ausstellung finden Führungen, Talks (u.a. mit Michael Biedowicz, Nico Krebs und Tayio Onorato) und weitere Veranstaltungen statt. Öffnungszeiten Mo – Fr 14-21 Uhr Sa – So 12-21 Uhr Ausstellungsort Uferhallen Uferstraße 8

Weitere Infos: www.sieben-ausstellung.de/infos

 

Im Gegensatz zur letzten Abschlussausstellung habe sich die meisten der Fotoabsolventen hier mit ihrer direkten Umgebung und dem eigenen Leben auseinandergesetzt. Berlin als Ort , das eigene Selbst als Erzählung. Leider geben die eigenen Biografien nicht unbedingt automatisch eine interessante Story.  Vielmehr scheint es so, als wenn die meisten in ihrem Bemühen, dem Markt trendgerechte Bilder anzubieten, oberflächlich Inhalt transportieren, der keinen Eindruck hinterlässt.

Heraus heben sich Stefan Wielands “Odessa” und Antony Sojkas “Tide” (Bild oben). 

Karin Pelzer

 

 

Jenny, Jenny

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Ausstellungshinweis in der Berlinschen Galerie

 

21.06.–30.09.2013
Tobias Zielony
Jenny Jenny

 

http://www.berlinischegalerie.de/ausstellungen-berlin

Zum Thema: Anfang. Die Saison beginnt.

Ende April sind die Orte an der Kvarner Bucht noch menschenleer und ruhig. Solange das Meer nicht badetauglich ist, liegen die Hotels und die touristische Infrastruktur im Tiefschlaf. Zwei Wochen später ist dies vorbei.

 

> Bilder

 

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MOMENTUM

Die Abschlussklasse von Grit Schwerdtfeger (OSK) präsentiert ihre Arbeiten vom 19.4.-26.4. im Schillerpalais :

Schillerpromenade 4( u8 Boddinstrasse), 12049 Berlin

täglich 10.00-18.00 Uhr

www.schillerpalais.de

 

Prädikat: Unbedingt ansehen!

 

 

Authenzität in der Musik

interessanter Beitrag:

 

https://www.radioeins.de/programm/sendungen/die_profis/archivierte_sendungen/beitraege/schein_und_sein_auf.html

aktuelle Ausstellung bei PINTER & MILCH

  
 
Fotografien von Ann-Christine Woehrl 
22. März bis 04. Mai 2013
 
Wir freuen uns sehr auf Ihr/Euer Kommen und grüßen herzlich 
 

Anja Pinter-Rawe und Dr. Patricia Milch 

 
PS: SAVE THE DATE – Künstlergespräch und Vorstellung des Buchprojektes “Witches in Exile” zum Wochenende der Galerien in Berlin, Sonntag, 28. April um 12 Uhr! 

Glau

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aus der Serie: meine einsamen Orte.

Karin Pelzer, 2011

Ganz ungeplant entdeckte ich den Ort Glau an einem herbstlichen Sonntag. Zuerst vernahm ich die Kraniche über mir in Erahnung, dass hinter den kleinen Erhebungen in der ansonst flachen Landschaft mich etwas erwartet.

Eine Ansammlung von Häusern aus allen Epochen, bewohnt, leerstehend, eine kleine Infrastruktur aus Bioladen, Bestattungsinstitut, Getränkeladen und keine Menschen.

Danach fuhr ich sehr oft hierher, angezogen von der Ruhe und Verschlafenheit, allein, später mit ausgewählter Begleitung, mit Rad oder wandernd, Sommer wie Winter.

Glau wurde, was man heute Kommune nennen würde, von dem Heilkundler Jospeh Weissenberg in den 20ern gegründet, Berliner zogen zusammen und lebten nach religösen Gedanken, die sehr stark sozial geprägt waren. 1935 wurde das Gelände beschlagnahmt und als Aussenlager Sachsenhausen eröffnet. Nach dem 2. Weltkrieg besetzte die Rote Armee das Dorf, ein Truppenübungsplatz, der noch lange verseuchte Böden zur Folge hatte. Heute versucht man, den Ort seiner ursprünglichen Idee zurückzuführen und die Landschaft zu renaturieren.

>Bilder